Poren, Lunker, Kiesnester und Farbunterschiede lassen sich so nacharbeiten, dass die Fläche wieder als Ganzes wirkt. Wir machen aus einem Flickenteppich eine Wand.
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Sichtbeton wird beim Ausschalen so, wie er wird. Eine Luftblase an der falschen Stelle, ein Schalungsstoß, der sich abzeichnet, eine Charge Beton mit leicht anderem Farbton, und schon zieht das Auge genau dorthin. Bei einer verputzten Wand fällt das niemandem auf, bei Sichtbeton ist die Oberfläche das Endprodukt.
Betonkosmetik heißt nicht, alles zuzuspachteln. Es geht darum, die Störungen so weit zurückzunehmen, dass der Charakter der Fläche erhalten bleibt. Ein Sichtbeton, dem man die Nacharbeit ansieht, ist genauso misslungen wie einer voller Lunker.
Jede Fläche wird vorher angeschaut und bemustert. Erst wenn Farbton und Struktur an einer Probefläche stimmen, geht es auf die eigentliche Wand.
Lufteinschlüsse an der Oberfläche werden geschlossen, ohne dass die Stelle danach heller oder glatter wirkt als der Rest.
Wo der Beton beim Einbau entmischt ist, arbeiten wir die Fehlstelle auf und ergänzen sie strukturgleich.
Unterschiedliche Chargen, Schalhaut oder Nachbehandlung hinterlassen Wolken. Die gleichen wir mit lasierenden Aufträgen an.
Abzeichnungen von Schalungselementen und die Konuslöcher werden sauber nachgearbeitet und farblich eingebunden.
Abgeplatzte Kanten und Transportschäden an Fertigteilen bringen wir wieder in Form.
Wo mehr fehlt als nur Oberfläche, reprofilieren wir zuerst und arbeiten die Kosmetik darauf auf.
Sichtbeton ist Geschmackssache und Erfahrungssache. Fragen Sie lieber einmal mehr nach.
Nein. Bei der Betonsanierung geht es um die Substanz, also um Bewehrung, Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit. Betonkosmetik ist reine Optik an einer technisch intakten Fläche. Oft folgt die Kosmetik auf eine Sanierung, damit man die Instandsetzung hinterher nicht mehr sieht.
Im Innenbereich und in geschützten Lagen ja. Im Freien arbeitet die Fläche mit Witterung und UV-Licht, dann kann sich der Farbton über die Jahre wieder leicht auseinanderentwickeln. Wir sagen Ihnen vorher, was auf Ihrer Fläche realistisch ist.
Wir arbeiten an Fertigteilen, sowohl vor dem Einbau als auch nachträglich am fertigen Bauwerk. Sinnvoll ist es meist erst nach dem Versetzen, weil Transport und Montage ohnehin Spuren hinterlassen.
Ja, und wir empfehlen sie ausdrücklich. An einer Musterfläche sehen alle Beteiligten, wie das Ergebnis aussieht, bevor die ganze Wand bearbeitet ist. Das erspart Diskussionen bei der Abnahme.
Schicken Sie uns Fotos Ihrer Sichtbetonflächen. Wir sagen Ihnen ehrlich, was sich herausholen lässt und was nicht.